Rezension

Ahren: Der 13. Paladin Band 1

„Ahren: Der 13. Paladin Band 1“ von Torsten Weitze.

 

Worum geht’s?

Ahren hat es nicht gerade leicht im Leben. Vom eigenen Vater schikaniert und misshandelt, muss er sich auch noch gegen die anderen Jugendlichen seines Dorfes wehren. Dann bietet ihm das Schicksal eine Chance: Eine Ausbildung zum Waldläufer. Die nimmt er gerne an und lernt von seinem Meister Falk viel über den Wald und den Kampf gegen Dunkelwesen. Als er bei der Frühlingszeremonie dann den Götterstein berührt wird klar, dass die Götter mehr mit ihm vorhaben.

Was gibt’s dazu zu sagen?

Torsten Weitze hat die Reihe in 13 Teilen angelegt und ist im Moment bei Band 5. Soweit habe ich auch schon gelesen.

Dann hat‘s dir wohl gefallen?

Ja, schon. Im ersten Band begleitet man Ahren durch seine frühe Jugend. Das ist sehr süß. Man muss mit dem Protagonisten einfach Mitleid haben. Aber immerhin hat er einen Freund und dann auch einen guten Lehrmeister. Der Titel verrät aber schon, dass sein Leben nicht immer so bleibt und er sich von seinem Heimatdorf verabschieden muss.

Zitat: „Ja, schon.“ Das klingt für mich jetzt nicht wirklich nach überschäumender Begeisterung.

Das liegt vielleicht daran, dass ich zuerst die „Nebula Convicto“-Reihe von Torsten Weitze gelesen habe. Die ist eindeutig für ein älteres Publikum. Die „Paladin“-Reihe dagegen ist ein nettes Jugendbuch. Das darf man jetzt eigentlich nicht vergleichen, ich war von Grayson Steel aber einfach mehr begeistert. Der hatte Feuer und mehr Tiefe. Ahren hat dafür den Welpenbonus, aber zu mehr reicht es noch nicht. Dafür passt aber die Handlung und seine Begleiter.

Das ist ja nicht auszuhalten! Was ist denn jetzt gut an dem Buch?

Auf jeden Fall die Welt, die mit einer kompletten Schöpfungsgeschichte daher kommt. Als „Der Herr der Ringe“-Fan mag ich sowas ja immer sehr gerne. Da merkt man einfach, dass sich jemand viel Mühe gegeben hat, eine mystische Umgebung zu schaffen.

Außerdem mag ich den Wolf. Tierische Begleiter kommen ja bekanntlich bei Kindern/Jugendlichen und angeblich auch bei Frauen gut an. Ich bin dann wohl die Bestätigung dafür.

Aber ansonsten kann ich gar nicht in Worte fassen, warum ich schon bis Buch 5 gelesen habe und mir sicher auch den nächsten Band holen werde. Irgendwas fesselt mich an der Reihe. Es ist also ein gutes Buch.

Ich bitte dich, das ist kein Argument. Du hast auch „Fifty shades of grey“ fertig gelesen.

Aber nur unter schmerzen und auch eher nur aus morbider Faszination. Das ist bei „Ahren“ wirklich nicht der Fall.

Ich würde vielleicht sagen, die Reihe unterhält einfach. Natürlich gibt es zwei Seiten, Gut und Böse, es müssen moralische Entscheidungen getroffen werden. Da das Buch aber wie schon erwähnt eher ein jüngeres Publikum ansprechen soll, wird alles erst mal nicht so schlimm. Es soll ja niemand überfordert werden. Immer ist ein Heiler zur Stelle, damit niemand (also im Team von Ahren zumindest) lange leiden muss. Das passt jedenfalls, um sich wohlzufühlen.

Wann ist das was für mich?

Das Buch ist was für dich, wenn deine bevorzugte Klasse in Rollenspielen der unbesiegbare Paladin ist. Außerdem solltest du das Buch lesen, wenn du auf Wohlfühl-Abenteuerromane stehst.

Gibt’s noch ein Fazit mit so einem Bewertungssystem?

Guter Abenteuerroman für junge Menschen mit einem Wohlfühlbonus.

Deswegen:

 

 

 

4 von 5 Ananas

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